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Мысли вслух на Лк 22:54-71

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54 Sie griffen ihn aber und führten ihn hin und brachten ihn in des Hohenpriesters Haus. Petrus aber folgte von ferne.
55 Da zündeten sie ein Feuer an mitten im Hof und setzten sich zusammen; und Petrus setzte sich unter sie.
56 Da sah ihn eine Magd sitzen bei dem Licht und sah genau auf ihn und sprach: Dieser war auch mit ihm.
57 Er aber verleugnete ihn und sprach: Weib, ich kenne ihn nicht.
58 Und über eine kleine Weile sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch deren einer. Petrus aber sprach: Mensch ich bin's nicht.
59 Und über eine Weile, bei einer Stunde, bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrlich dieser war auch mit ihm; denn er ist ein Galiläer.
60 Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und alsbald, als er noch redete, krähte der Hahn.
61 Und der HERR wandte sich um und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des HERRN Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe denn der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.
62 Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
63 Die Männer aber, die Jesum hielten, verspotteten ihn und schlugen ihn,
64 verdeckten ihn und schlugen ihn ins Angesicht und fragten ihn und sprachen: Weissage, wer ist's, der dich schlug?
65 Und viele andere Lästerungen sagten sie wider ihn.
66 Und als es Tag ward, sammelten sich die Ältesten des Volks, die Hohenpriester und Schriftgelehrten und führten ihn hinauf vor ihren Rat
67 und sprachen: Bist du Christus, sage es uns! Er aber sprach zu ihnen: Sage ich's euch, so glaubt ihr's nicht;
68 frage ich aber, so antwortet ihr nicht und laßt mich doch nicht los.
69 Darum von nun an wird des Menschen Sohn sitzen zur rechten Hand der Kraft Gottes.
70 Da sprachen sie alle: Bist du denn Gottes Sohn? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es, denn ich bin's.
71 Sie aber sprachen: Was bedürfen wir weiteres Zeugnis? Wir haben's selbst gehört aus seinem Munde.
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К кому обращены эти строки, для чего они были написаны? Они рассказывают о том, как от Иисуса отвернулись те, кто, казалось бы, должен был Его принять — об отречении первого ученика от Учителя и об отречении старейшин первосвященников от своего Мессии. Вряд ли они должны были возбудить вражду или ненависть к иудеям или поколебать авторитет известного апостола. Наверное, читатель, узнающий о том, через сколько отречений и предательств пришлось пройти Христу и как Он это перенес, должен был понять, насколько он сам не в праве предавать Учителя, понять невозможность своего участия в повторении этой ситуации. А ситуация такая может случиться всегда — когда, под давлением общества, страха, жизненных обстоятельств, сами просятся на язык слова «не знаю Этого Человека», когда происходит отречение не от идеи, мировоззрения, партии, а от Человека, от Бога, от того, что есть человеческого и божеского в тебе самом...

Другие мысли вслух

 
На Лк 22:54-71
54 Sie griffen ihn aber und führten ihn hin und brachten ihn in des Hohenpriesters Haus. Petrus aber folgte von ferne.
55 Da zündeten sie ein Feuer an mitten im Hof und setzten sich zusammen; und Petrus setzte sich unter sie.
56 Da sah ihn eine Magd sitzen bei dem Licht und sah genau auf ihn und sprach: Dieser war auch mit ihm.
57 Er aber verleugnete ihn und sprach: Weib, ich kenne ihn nicht.
58 Und über eine kleine Weile sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch deren einer. Petrus aber sprach: Mensch ich bin's nicht.
59 Und über eine Weile, bei einer Stunde, bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrlich dieser war auch mit ihm; denn er ist ein Galiläer.
60 Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und alsbald, als er noch redete, krähte der Hahn.
61 Und der HERR wandte sich um und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des HERRN Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe denn der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.
62 Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
63 Die Männer aber, die Jesum hielten, verspotteten ihn und schlugen ihn,
64 verdeckten ihn und schlugen ihn ins Angesicht und fragten ihn und sprachen: Weissage, wer ist's, der dich schlug?
65 Und viele andere Lästerungen sagten sie wider ihn.
66 Und als es Tag ward, sammelten sich die Ältesten des Volks, die Hohenpriester und Schriftgelehrten und führten ihn hinauf vor ihren Rat
67 und sprachen: Bist du Christus, sage es uns! Er aber sprach zu ihnen: Sage ich's euch, so glaubt ihr's nicht;
68 frage ich aber, so antwortet ihr nicht und laßt mich doch nicht los.
69 Darum von nun an wird des Menschen Sohn sitzen zur rechten Hand der Kraft Gottes.
70 Da sprachen sie alle: Bist du denn Gottes Sohn? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es, denn ich bin's.
71 Sie aber sprachen: Was bedürfen wir weiteres Zeugnis? Wir haben's selbst gehört aus seinem Munde.
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Петру не приходило в голову, что он способен отречься от Христа. Рассуждая по человечески, Пётр вёл себя достойно и смело...  Читать далее

Петру не приходило в голову, что он способен отречься от Христа. Рассуждая по человечески, Пётр вёл себя достойно и смело, ведь он, сопровождая Учителя до дома первосвященника, пошел на риск. А то, что он стал отрицать знакомство с Ним, так ведь это обычная конспиративная уловка, за которую осуждать невозможно...

Трудно возражать на такие стройные рассуждения, тем более, что в обстановке преследований многим людям не раз доводилось поступать именно так. Но вот мы читаем, что Петр, почувствовав себя виноватым, горько заплакал, и значит, чем-то его поведение не соответствует допустимым правилам осторожности. Нельзя осуждать тех, кто испытывает страх перед лицом гонителей, ведь и Сам Иисус не осуждал своих тайных учеников за то, что они не выступали открыто. Но всему своё время, как есть время и для собирания камней, и для разбрасывания их. Бывают минуты, когда необходимо отбросить всякий страх и свидетельствовать о Том, Кого мы знаем.

Суд синедриона предваряется издевательствами и избиениями, а, по сути, с них начинается. Судьи не собираются доискиваться до истины, приговор уже готов. Но то, как проходил суд, зримо показывает нам, как происходит выбор: свидетельство Христа о Себе можно или принять, или отвергнуть. Каждый решает сам, но отвергающим присутствие Христа мешает, они хотели бы, чтобы Его не было. Поэтому отвержение рождает желание уничтожить, смешать с грязью, не признавать реальности Его существования. Желание убить Христа возникло не в тот день, а задолго до суда, и до сих пор не прекратилось. Но до конца времён оно останется обречённым на провал.

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На Лк 22:70-71
70 Da sprachen sie alle: Bist du denn Gottes Sohn? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es, denn ich bin's.
71 Sie aber sprachen: Was bedürfen wir weiteres Zeugnis? Wir haben's selbst gehört aus seinem Munde.
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Все так хорошо складывалось. И суд собрался, и приговор готов... Ведь всем же все ясно: не место этому Сыну Человеческому на земле. И хорошее обвинение подобрали (это как потом Аль Капоне за уклонение от уплаты налогов посадили!), и свидетели нашлись, а — не выходит, разваливается обвинение, все как-то неудобно получается. Ну, тогда...  Читать далее

Все так хорошо складывалось. И суд собрался, и приговор готов... Ведь всем же все ясно: не место этому Сыну Человеческому на земле. И хорошее обвинение подобрали (это как потом Аль Капоне за уклонение от уплаты налогов посадили!), и свидетели нашлись, а — не выходит, разваливается обвинение, все как-то неудобно получается. Ну, тогда ва-банк: «Ты Сын Божий?» Или сломается и отречется, или скажет «да», а мы это объявим богохульством. Ответ Иисуса восхищает. С одной стороны — это вежливая форма утвердительного ответа, но с другой — как всегда у Него, возврат вопроса к задающему: «сам подумай и прими ответственное решение». То, что говорят «судьи», показывает: услышали, но на заранее принятое решение это не влияет. Интересно, что когда наши «неверующие» сомневаются в том, Кто такой Иисус, они тем не менее называют Его Христом, то есть Помазанником Божиим. Так что Он как бы неслышно им отвечает: «Вы говорите, Кто Я» . И — оставляет им свободу принятия решения.

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На Лк 22:45-23:1
45 Und er stand auf von dem Gebet und kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafen vor Traurigkeit
46 und sprach zu ihnen: Was schlafet ihr? Stehet auf und betet, auf das ihr nicht in Anfechtung fallet!
47 Da er aber noch redete, siehe, da kam die Schar; und einer von den Zwölfen, genannt Judas, ging vor ihnen her und nahte sich zu Jesu, ihn zu küssen.
48 Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du des Menschen Sohn mit einem Kuß?
49 Da aber sahen, die um ihn waren, was da werden wollte, sprachen sie zu ihm: HERR, sollen wir mit dem Schwert drein schlagen?
50 Und einer aus ihnen schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab.
51 Jesus aber antwortete und sprach: Lasset sie doch so machen! Und er rührte sein Ohr an und heilte ihn.
52 Jesus aber sprach zu den Hohenpriestern und Hauptleuten des Tempels und den Ältesten, die über ihn gekommen waren: Ihr seid, wie zu einem Mörder, mit Schwertern und mit Stangen ausgegangen.
53 Ich bin täglich bei euch im Tempel gewesen, und ihr habt keine Hand an mich gelegt; aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.
54 Sie griffen ihn aber und führten ihn hin und brachten ihn in des Hohenpriesters Haus. Petrus aber folgte von ferne.
55 Da zündeten sie ein Feuer an mitten im Hof und setzten sich zusammen; und Petrus setzte sich unter sie.
56 Da sah ihn eine Magd sitzen bei dem Licht und sah genau auf ihn und sprach: Dieser war auch mit ihm.
57 Er aber verleugnete ihn und sprach: Weib, ich kenne ihn nicht.
58 Und über eine kleine Weile sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch deren einer. Petrus aber sprach: Mensch ich bin's nicht.
59 Und über eine Weile, bei einer Stunde, bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrlich dieser war auch mit ihm; denn er ist ein Galiläer.
60 Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und alsbald, als er noch redete, krähte der Hahn.
61 Und der HERR wandte sich um und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des HERRN Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe denn der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.
62 Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
63 Die Männer aber, die Jesum hielten, verspotteten ihn und schlugen ihn,
64 verdeckten ihn und schlugen ihn ins Angesicht und fragten ihn und sprachen: Weissage, wer ist's, der dich schlug?
65 Und viele andere Lästerungen sagten sie wider ihn.
66 Und als es Tag ward, sammelten sich die Ältesten des Volks, die Hohenpriester und Schriftgelehrten und führten ihn hinauf vor ihren Rat
67 und sprachen: Bist du Christus, sage es uns! Er aber sprach zu ihnen: Sage ich's euch, so glaubt ihr's nicht;
68 frage ich aber, so antwortet ihr nicht und laßt mich doch nicht los.
69 Darum von nun an wird des Menschen Sohn sitzen zur rechten Hand der Kraft Gottes.
70 Da sprachen sie alle: Bist du denn Gottes Sohn? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es, denn ich bin's.
71 Sie aber sprachen: Was bedürfen wir weiteres Zeugnis? Wir haben's selbst gehört aus seinem Munde.
Und der ganze Haufe stand auf, und sie führten ihn vor Pilatus
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Чем было вызвано предательство Петра? Отступничеством? Испугом? Едва ли: ведь ещё совсем недавно он обещал Иисусу умереть с Ним вместе, если потребуется...  Читать далее

Чем было вызвано предательство Петра? Отступничеством? Испугом? Едва ли: ведь ещё совсем недавно он обещал Иисусу умереть с Ним вместе, если потребуется. Пётр, конечно, человек горячий и решительный, но он далеко не мальчик, чтобы бросаться словами и раздавать легкомысленные обещания. И, уж конечно, он отнюдь не труслив, об этом свидетельствует всё, что мы знаем о нём из евангельских рассказов. Тогда что же? Быть может, неожиданность и парадоксальность всего происходящего? Пётр, конечно, обещал быть с Иисусом до конца, как, впрочем и все остальные Его ученики. Но чего они ожидали? Иисус не раз говорил им о Своих грядущих страданиях и смерти, так же, как и о Своём воскресении. Но апостолы, похоже, никогда до конца Его не понимали, всё более-менее ясно им стало только после Воскресения (а окончательно ясно, кажется, лишь после Пятидесятницы). Они даже в день Вознесения ожидают, что теперь-то, наконец, их Учитель восстановит «царство Израиля» и станет «настоящим Мессией», тем Царём, которого ожидали тогда многие. А тогда, во время и сразу после Тайной Вечери, они, кажется, были абсолютно уверены в том, что восстание начнётся вот-вот, их Учителю, конечно, будет грозить смертельная опасность, и они, конечно, были готовы оставаться с Ним до конца, что бы ни случилось. И вдруг — никакого восстания, их Учитель сдаётся без сопротивления, всё кончено, кончено совершенно бездарно; и что же делать дальше? Неудивительно, что все разбегаются. Если всё закончилось, не начавшись, то чему же хранить верность? Учителю, хотя бы и отказавшемуся, как казалось, от всех замыслов? На это хватило решимости у одного лишь Петра, он остался, чтобы посмотреть, что будет с Иисусом дальше. И вдруг: а ведь ты был с Ним! — с одной, с другой, с третьей стороны… А Петру теперь: был, не был, какая разница? Какое это имеет значение теперь, когда всё кончено? — Не был! Ничего и никого не знаю, отстаньте! — первая и вполне естественная реакция. И тут же, как молния, вспышка, озарившая сознание: предал! Отрёкся! Вот оно, то, о чём Он предупреждал! И тут же глубокое, жгучее раскаяние. Раскаяние, возвращающее надежду.

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На Лк 22:39-71
39 Und er ging hinaus nach seiner Gewohnheit an den Ölberg. Es folgten ihm aber seine Jünger nach an den Ort.
40 Und als er dahin kam, sprach er zu ihnen: Betet, auf daß ihr nicht in Anfechtung fallet!
41 Und er riß sich von ihnen einen Steinwurf weit und kniete nieder, betete
42 und sprach: Vater, willst du, so nehme diesen Kelch von mir, doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!
43 Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.
44 Und es kam, daß er mit dem Tode rang und betete heftiger. Es ward aber sein Schweiß wie Blutstropfen, die fielen auf die Erde.
45 Und er stand auf von dem Gebet und kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafen vor Traurigkeit
46 und sprach zu ihnen: Was schlafet ihr? Stehet auf und betet, auf das ihr nicht in Anfechtung fallet!
47 Da er aber noch redete, siehe, da kam die Schar; und einer von den Zwölfen, genannt Judas, ging vor ihnen her und nahte sich zu Jesu, ihn zu küssen.
48 Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du des Menschen Sohn mit einem Kuß?
49 Da aber sahen, die um ihn waren, was da werden wollte, sprachen sie zu ihm: HERR, sollen wir mit dem Schwert drein schlagen?
50 Und einer aus ihnen schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab.
51 Jesus aber antwortete und sprach: Lasset sie doch so machen! Und er rührte sein Ohr an und heilte ihn.
52 Jesus aber sprach zu den Hohenpriestern und Hauptleuten des Tempels und den Ältesten, die über ihn gekommen waren: Ihr seid, wie zu einem Mörder, mit Schwertern und mit Stangen ausgegangen.
53 Ich bin täglich bei euch im Tempel gewesen, und ihr habt keine Hand an mich gelegt; aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.
54 Sie griffen ihn aber und führten ihn hin und brachten ihn in des Hohenpriesters Haus. Petrus aber folgte von ferne.
55 Da zündeten sie ein Feuer an mitten im Hof und setzten sich zusammen; und Petrus setzte sich unter sie.
56 Da sah ihn eine Magd sitzen bei dem Licht und sah genau auf ihn und sprach: Dieser war auch mit ihm.
57 Er aber verleugnete ihn und sprach: Weib, ich kenne ihn nicht.
58 Und über eine kleine Weile sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch deren einer. Petrus aber sprach: Mensch ich bin's nicht.
59 Und über eine Weile, bei einer Stunde, bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrlich dieser war auch mit ihm; denn er ist ein Galiläer.
60 Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und alsbald, als er noch redete, krähte der Hahn.
61 Und der HERR wandte sich um und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des HERRN Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe denn der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.
62 Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
63 Die Männer aber, die Jesum hielten, verspotteten ihn und schlugen ihn,
64 verdeckten ihn und schlugen ihn ins Angesicht und fragten ihn und sprachen: Weissage, wer ist's, der dich schlug?
65 Und viele andere Lästerungen sagten sie wider ihn.
66 Und als es Tag ward, sammelten sich die Ältesten des Volks, die Hohenpriester und Schriftgelehrten und führten ihn hinauf vor ihren Rat
67 und sprachen: Bist du Christus, sage es uns! Er aber sprach zu ihnen: Sage ich's euch, so glaubt ihr's nicht;
68 frage ich aber, so antwortet ihr nicht und laßt mich doch nicht los.
69 Darum von nun an wird des Menschen Sohn sitzen zur rechten Hand der Kraft Gottes.
70 Da sprachen sie alle: Bist du denn Gottes Sohn? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es, denn ich bin's.
71 Sie aber sprachen: Was bedürfen wir weiteres Zeugnis? Wir haben's selbst gehört aus seinem Munde.
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Самое замечательное в истории ареста и допроса Иисуса заключается в том, что никто из участвующих во всём этом, кроме, разумеется, Самого Иисуса, не понимает по-настоящему, что происходит...  Читать далее

Самое замечательное в истории ареста и допроса Иисуса заключается в том, что никто из участвующих во всём этом, кроме, разумеется, Самого Иисуса, не понимает по-настоящему, что происходит. Ученикам кажется, что они присутствуют при начале неудавшегося восстания, которое так и закончилось, не успев начаться. Пётр, как самый решительный, готов к бою и даже пытается его начать, но реакция Учителя совершенно его обескураживает, так же, как и остальных учеников. Они не понимают, что происходит, не понимают, что им делать дальше. В конце концов они просто разбегаются: больше им ничего не остаётся, раз уж всё потеряно. Пётр идёт за Учителем, но уже без всякой надежды, просто желая увидеть, что будет с Ним дальше.

Он и отрекается так просто потому, что для него уже ничто не имеет значения. Всё кончено, так какая теперь разница, был он с Иисусом или нет? Страдать за участие в несостоявшемся восстании было бы уж совсем нелепо. И лишь крик петуха возвращает Петра к реальности. К реальности подлинной, где отношения важны абсолютно и где ещё ничего не кончилось, а всё только начинается. Что касается первосвященника и его окружения, то и они понимают ненамного больше. Для них ведь Иисус тоже именно вождь несостоявшегося мессианского восстания, который опасен, пока жив.

Все обвинения шиты белыми нитками, судебная процедура не соблюдается — очевидно, от Него хотят избавиться. А Он делает Своё дело — несёт в мир то Царство, которое должен в него принести. Заботясь об учениках, но не полагаясь на них. Не обращая внимания на насмешки и издевательства. И не пытаясь защищаться на «суде» — не только потому, что это именно «суд» в кавычках, но и потому, что в данном случае защищаться можно было, лишь отказавшись от решения той самой главной задачи, ради которой Он пришёл в мир. И идёт дальше — на крест. В падшем мире другого пути для Него нет.

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На Лк 22:39-71
39 Und er ging hinaus nach seiner Gewohnheit an den Ölberg. Es folgten ihm aber seine Jünger nach an den Ort.
40 Und als er dahin kam, sprach er zu ihnen: Betet, auf daß ihr nicht in Anfechtung fallet!
41 Und er riß sich von ihnen einen Steinwurf weit und kniete nieder, betete
42 und sprach: Vater, willst du, so nehme diesen Kelch von mir, doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!
43 Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.
44 Und es kam, daß er mit dem Tode rang und betete heftiger. Es ward aber sein Schweiß wie Blutstropfen, die fielen auf die Erde.
45 Und er stand auf von dem Gebet und kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafen vor Traurigkeit
46 und sprach zu ihnen: Was schlafet ihr? Stehet auf und betet, auf das ihr nicht in Anfechtung fallet!
47 Da er aber noch redete, siehe, da kam die Schar; und einer von den Zwölfen, genannt Judas, ging vor ihnen her und nahte sich zu Jesu, ihn zu küssen.
48 Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du des Menschen Sohn mit einem Kuß?
49 Da aber sahen, die um ihn waren, was da werden wollte, sprachen sie zu ihm: HERR, sollen wir mit dem Schwert drein schlagen?
50 Und einer aus ihnen schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab.
51 Jesus aber antwortete und sprach: Lasset sie doch so machen! Und er rührte sein Ohr an und heilte ihn.
52 Jesus aber sprach zu den Hohenpriestern und Hauptleuten des Tempels und den Ältesten, die über ihn gekommen waren: Ihr seid, wie zu einem Mörder, mit Schwertern und mit Stangen ausgegangen.
53 Ich bin täglich bei euch im Tempel gewesen, und ihr habt keine Hand an mich gelegt; aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.
54 Sie griffen ihn aber und führten ihn hin und brachten ihn in des Hohenpriesters Haus. Petrus aber folgte von ferne.
55 Da zündeten sie ein Feuer an mitten im Hof und setzten sich zusammen; und Petrus setzte sich unter sie.
56 Da sah ihn eine Magd sitzen bei dem Licht und sah genau auf ihn und sprach: Dieser war auch mit ihm.
57 Er aber verleugnete ihn und sprach: Weib, ich kenne ihn nicht.
58 Und über eine kleine Weile sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch deren einer. Petrus aber sprach: Mensch ich bin's nicht.
59 Und über eine Weile, bei einer Stunde, bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrlich dieser war auch mit ihm; denn er ist ein Galiläer.
60 Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und alsbald, als er noch redete, krähte der Hahn.
61 Und der HERR wandte sich um und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des HERRN Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe denn der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.
62 Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
63 Die Männer aber, die Jesum hielten, verspotteten ihn und schlugen ihn,
64 verdeckten ihn und schlugen ihn ins Angesicht und fragten ihn und sprachen: Weissage, wer ist's, der dich schlug?
65 Und viele andere Lästerungen sagten sie wider ihn.
66 Und als es Tag ward, sammelten sich die Ältesten des Volks, die Hohenpriester und Schriftgelehrten und führten ihn hinauf vor ihren Rat
67 und sprachen: Bist du Christus, sage es uns! Er aber sprach zu ihnen: Sage ich's euch, so glaubt ihr's nicht;
68 frage ich aber, so antwortet ihr nicht und laßt mich doch nicht los.
69 Darum von nun an wird des Menschen Sohn sitzen zur rechten Hand der Kraft Gottes.
70 Da sprachen sie alle: Bist du denn Gottes Sohn? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es, denn ich bin's.
71 Sie aber sprachen: Was bedürfen wir weiteres Zeugnis? Wir haben's selbst gehört aus seinem Munde.
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Описывая арест Иисуса и всё последующее, Лука излагает события так, что становится совершенно очевидной логика...  Читать далее

Описывая арест Иисуса и всё последующее, Лука излагает события так, что становится совершенно очевидной логика всего происходящего. Разумеется, оснований возмущаться и предательством Иуды (ст. 1–6, 47–48), и поведением тех, кто взял на себя роль стражи и судей (ст. 63–71), более чем достаточно. Но вся предшествующая история описана евангелистом так, что внимательный читатель едва ли стал бы ожидать чего-то иного в конце повествования.

Совершенно очевидно, что описанный в сегодняшнем чтении суд над Иисусом иначе как пародией на судопроизводство назвать нельзя. Но ведь уже давно стало ясно, что никто и не хочет разбираться в том, что наши современники, наверное, назвали бы «феноменом Иисуса». Сам Он говорит об этом совершенно однозначно (ст. 52–53). Так же однозначно Он оценивает и Своих судей, осуждающих Его, по сути, без суда (ст. 67–68). Неудивительно, что теперь Иисус умолкает. Прежде Он свидетельствовал о Царстве ежедневно и ежечасно. Теперь единственное Его свидетельство прозвучало уже просто как констатация свершившегося факта (ст. 69–70).

По-видимому, наступил момент, когда дальнейшие слова теряли всякий смысл. Но, с другой стороны, начиналось иное, новое свидетельство: свидетельство смертью и воскресением. По-видимому, в жизни каждого свидетеля раньше или позже наступает момент, когда он замолкает, не потому, что ему нечего больше сказать, а потому, что дальнейшие слова теряют смысл. Может, конечно, показаться, что смысл есть всегда, что даже в самой агрессивно настроенной и враждебной толпе всегда найдётся кто-нибудь, кто услышит обращённое именно к нему слово. И всё же пример Самого Иисуса говорит о том, что свидетельство, по крайней мере, свидетельство словом, имеет свой предел. Конечно, предел этот может обозначить лишь Бог, ведущий свидетеля, но то, что он существует, видно на примере Самого Спасителя. И дело тут, наверное, не в том, что Мессии, принесшему в мир Царство, нечего больше этому миру сказать. И не в том, что в мире некому больше было Его услышать: ведь история христианства ещё только начиналась. Дело, по-видимому, в том, что ни одно «нет», брошенное в ответ на призыв Богу или Тому, Кого Он посылает, не проходит бесследно. Каждое такое «нет» меняет духовное состояние отдельного человека или целого народа, пока, наконец, не наступает момент, когда изменения эти, вначале незаметные, порождают следствия, кажущиеся многим совершенно невероятными и неожиданно ужасными. Такой ожидаемой неожиданностью и становится крестная смерть Спасителя, которая, впрочем, была неожиданностью для многих, но не для Него Самого.

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На Лк 22:39-71
39 Und er ging hinaus nach seiner Gewohnheit an den Ölberg. Es folgten ihm aber seine Jünger nach an den Ort.
40 Und als er dahin kam, sprach er zu ihnen: Betet, auf daß ihr nicht in Anfechtung fallet!
41 Und er riß sich von ihnen einen Steinwurf weit und kniete nieder, betete
42 und sprach: Vater, willst du, so nehme diesen Kelch von mir, doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!
43 Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.
44 Und es kam, daß er mit dem Tode rang und betete heftiger. Es ward aber sein Schweiß wie Blutstropfen, die fielen auf die Erde.
45 Und er stand auf von dem Gebet und kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafen vor Traurigkeit
46 und sprach zu ihnen: Was schlafet ihr? Stehet auf und betet, auf das ihr nicht in Anfechtung fallet!
47 Da er aber noch redete, siehe, da kam die Schar; und einer von den Zwölfen, genannt Judas, ging vor ihnen her und nahte sich zu Jesu, ihn zu küssen.
48 Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du des Menschen Sohn mit einem Kuß?
49 Da aber sahen, die um ihn waren, was da werden wollte, sprachen sie zu ihm: HERR, sollen wir mit dem Schwert drein schlagen?
50 Und einer aus ihnen schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab.
51 Jesus aber antwortete und sprach: Lasset sie doch so machen! Und er rührte sein Ohr an und heilte ihn.
52 Jesus aber sprach zu den Hohenpriestern und Hauptleuten des Tempels und den Ältesten, die über ihn gekommen waren: Ihr seid, wie zu einem Mörder, mit Schwertern und mit Stangen ausgegangen.
53 Ich bin täglich bei euch im Tempel gewesen, und ihr habt keine Hand an mich gelegt; aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.
54 Sie griffen ihn aber und führten ihn hin und brachten ihn in des Hohenpriesters Haus. Petrus aber folgte von ferne.
55 Da zündeten sie ein Feuer an mitten im Hof und setzten sich zusammen; und Petrus setzte sich unter sie.
56 Da sah ihn eine Magd sitzen bei dem Licht und sah genau auf ihn und sprach: Dieser war auch mit ihm.
57 Er aber verleugnete ihn und sprach: Weib, ich kenne ihn nicht.
58 Und über eine kleine Weile sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch deren einer. Petrus aber sprach: Mensch ich bin's nicht.
59 Und über eine Weile, bei einer Stunde, bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrlich dieser war auch mit ihm; denn er ist ein Galiläer.
60 Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und alsbald, als er noch redete, krähte der Hahn.
61 Und der HERR wandte sich um und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des HERRN Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe denn der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.
62 Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
63 Die Männer aber, die Jesum hielten, verspotteten ihn und schlugen ihn,
64 verdeckten ihn und schlugen ihn ins Angesicht und fragten ihn und sprachen: Weissage, wer ist's, der dich schlug?
65 Und viele andere Lästerungen sagten sie wider ihn.
66 Und als es Tag ward, sammelten sich die Ältesten des Volks, die Hohenpriester und Schriftgelehrten und führten ihn hinauf vor ihren Rat
67 und sprachen: Bist du Christus, sage es uns! Er aber sprach zu ihnen: Sage ich's euch, so glaubt ihr's nicht;
68 frage ich aber, so antwortet ihr nicht und laßt mich doch nicht los.
69 Darum von nun an wird des Menschen Sohn sitzen zur rechten Hand der Kraft Gottes.
70 Da sprachen sie alle: Bist du denn Gottes Sohn? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es, denn ich bin's.
71 Sie aber sprachen: Was bedürfen wir weiteres Zeugnis? Wir haben's selbst gehört aus seinem Munde.
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Произошло то, что и должно было произойти, как неоднократно предсказывал ученикам Иисус. Мир, находящийся под властью...  Читать далее

Произошло то, что и должно было произойти, как неоднократно предсказывал ученикам Иисус. Мир, находящийся под властью сатаны не мог вынести встречи с Праведником. Он должен был либо сам умереть для греха, кардинально измениться, переродиться, либо вынести Этому Человеку смертный приговор. Став учениками Иисуса, мы не должны забывать об этой несовместимости Христа и греха, не только в Нем Самом, не только в наших сердцах, но и в мире. Если мы действительно обрели веру во Христа, то перед нами неизбежно встает выбор: умереть для себя и жить с Ним, или присоединиться к тем, что две тысячи лет назад осудили Его на смерть. Отречение Петра показывает, что этот выбор не изменяет человека автоматически, что с ним остаются его страхи, слабость и малодушие. Но все же есть огромная разница между Петром, который горько заплакал о своем отречении, и членами синедриона.

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