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Мысли вслух на Деян 26:1-32

Agrippa aber sprach zu Paulus: es ist dir erlaubt, für dich zu reden. Da reckte Paulus die Hand aus und verantwortete sich:
Es ist mir sehr lieb, König Agrippa, daß ich mich heute vor dir verantworten soll über alles, dessen ich von den Juden beschuldigt werde;
allermeist weil du weißt alle Sitten und Fragen der Juden. Darum bitte ich dich, du wollest mich geduldig hören.
Zwar mein Leben von Jugend auf, wie das von Anfang unter diesem Volk zu Jerusalem zugebracht ist, wissen alle Juden,
die mich von Anbeginn gekannt haben, wenn sie es wollten bezeugen. Denn ich bin ein Pharisäer gewesen, welches ist die strengste Sekte unseres Gottesdienstes.
Und nun stehe ich und werde angeklagt über die Hoffnung auf die Verheißung, so geschehen ist von Gott zu unsern Vätern,
zu welcher hoffen die zwölf Geschlechter der Unsern zu kommen mit Gottesdienst emsig Tag und Nacht. Dieser Hoffnung halben werde ich, König Agrippa, von den Juden beschuldigt.
Warum wird das für unglaublich bei euch geachtet, das Gott Tote auferweckt?
Zwar meinte ich auch bei mir selbst, ich müßte viel zuwider tun dem Namen Jesu von Nazareth,
10 wie ich denn auch zu Jerusalem getan habe, da ich viele Heilige in das Gefängnis verschloß, darüber ich Macht von den Hohenpriestern empfing; und wenn sie erwürgt wurden, half ich das Urteil sprechen.
11 Und durch alle Schulen peinigte ich sie oft und zwang sie zu lästern; und war überaus unsinnig auf sie, verfolgte sie auch bis in die fremden Städte.
12 Über dem, da ich auch gen Damaskus reiste mit Macht und Befehl von den Hohenpriestern,
13 sah ich mitten am Tage, o König, auf dem Wege ein Licht vom Himmel, heller denn der Sonne Glanz, das mich und die mit mir reisten, umleuchtete.
14 Da wir aber alle zur Erde niederfielen, hörte ich eine Stimme reden zu mir, die sprach auf hebräisch: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Es wird dir schwer sein, wider den Stachel zu lecken.
15 Ich aber sprach: HERR, wer bist du? Er sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst; aber stehe auf und tritt auf deine Füße.
16 Denn dazu bin ich dir erschienen, daß ich dich ordne zum Diener und Zeugen des, das du gesehen hast und das ich dir noch will erscheinen lassen;
17 und ich will dich erretten von dem Volk und von den Heiden, unter welche ich dich jetzt sende,
18 aufzutun ihre Augen, daß sie sich bekehren von der Finsternis zu dem Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott, zu empfangen Vergebung der Sünden und das Erbe samt denen, die geheiligt werden durch den Glauben an mich.
19 Daher, König Agrippa, war ich der himmlischen Erscheinung nicht ungläubig,
20 sondern verkündigte zuerst denen zu Damaskus und Jerusalem und in alle Gegend des jüdischen Landes und auch der Heiden, daß sie Buße täten und sich bekehrten zu Gott und täten rechtschaffene Werke der Buße.
21 Um deswillen haben mich die Juden im Tempel gegriffen und versuchten, mich zu töten.
22 Aber durch Hilfe Gottes ist es mir gelungen und stehe ich bis auf diesen Tag und zeuge beiden, dem Kleinen und Großen, und sage nichts außer dem, was die Propheten gesagt haben, daß es geschehen sollte, und Mose:
23 daß Christus sollte leiden und der erste sein aus der Auferstehung von den Toten und verkündigen ein Licht dem Volk und den Heiden.
24 Da er aber solches zur Verantwortung gab, sprach Festus mit lauter Stimme: Paulus, du rasest! Die große Kunst macht dich rasend.
25 Er aber sprach: Mein teurer Festus, ich rase nicht, sondern rede wahre und vernünftige Worte.
26 Denn der König weiß solches wohl, zu welchem ich freudig rede. Denn ich achte, ihm sei der keines verborgen; denn solches ist nicht im Winkel geschehen.
27 Glaubst du, König Agrippa, den Propheten? Ich weiß, daß du glaubst.
28 Agrippa aber sprach zu Paulus: Es fehlt nicht viel, du überredest mich, daß ich ein Christ würde.
29 Paulus aber sprach: Ich wünschte vor Gott, es fehle nun an viel oder an wenig, daß nicht allein du, sondern alle, die mich heute hören, solche würden, wie ich bin, ausgenommen diese Bande.
30 Und da er das gesagt, stand der König auf und der Landpfleger und Bernice und die die mit ihnen saßen,
31 und wichen beiseits, redeten miteinander und sprachen: Dieser Mensch hat nichts getan, das des Todes oder der Bande wert sei.
32 Agrippa aber sprach zu Festus: Dieser Mensch hätte können losgegeben werden, wenn er sich nicht auf den Kaiser berufen hätte.
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Разные люди очень по-разному реагируют на весть о Христе (не говоря уж о том, что и сама эта весть может быть услышана ими очень по-разному). Для прокуратора Феста — это безумство невинного иудейского узника, для царя Аргиппы — повод задуматься над смыслом родного предания. Для кого-то христианство — враг человеческой цивилизации, для кого-то — гарантия сохранения моральных устоев или политического строя. Это не мешает апостолу Павлу желать, чтобы все люди стали такими, как он (не считая цепи). Почему это так? Как могут уживаться вместе все разнообразные идеологии, которые люди всегда будут ассоциировать с христианством? Видимо, ответ кроется в его собственном «опыте веры» — в его рассказе о встрече с Иисусом на дороге в Дамаск. Об этой встрече сам Павел несколько раз говорит нам со страниц Нового Завета, и еще больше написано об этом в различных комментариях и исследованиях о Павле и его посланиях. Гораздо важнее для нас — еще раз перечитать его рассказ и понять, во что же он верил, и чего он хотел бы от нас.

Другие мысли вслух

 
На Деян 26:1-32
Agrippa aber sprach zu Paulus: es ist dir erlaubt, für dich zu reden. Da reckte Paulus die Hand aus und verantwortete sich:
Es ist mir sehr lieb, König Agrippa, daß ich mich heute vor dir verantworten soll über alles, dessen ich von den Juden beschuldigt werde;
allermeist weil du weißt alle Sitten und Fragen der Juden. Darum bitte ich dich, du wollest mich geduldig hören.
Zwar mein Leben von Jugend auf, wie das von Anfang unter diesem Volk zu Jerusalem zugebracht ist, wissen alle Juden,
die mich von Anbeginn gekannt haben, wenn sie es wollten bezeugen. Denn ich bin ein Pharisäer gewesen, welches ist die strengste Sekte unseres Gottesdienstes.
Und nun stehe ich und werde angeklagt über die Hoffnung auf die Verheißung, so geschehen ist von Gott zu unsern Vätern,
zu welcher hoffen die zwölf Geschlechter der Unsern zu kommen mit Gottesdienst emsig Tag und Nacht. Dieser Hoffnung halben werde ich, König Agrippa, von den Juden beschuldigt.
Warum wird das für unglaublich bei euch geachtet, das Gott Tote auferweckt?
Zwar meinte ich auch bei mir selbst, ich müßte viel zuwider tun dem Namen Jesu von Nazareth,
10 wie ich denn auch zu Jerusalem getan habe, da ich viele Heilige in das Gefängnis verschloß, darüber ich Macht von den Hohenpriestern empfing; und wenn sie erwürgt wurden, half ich das Urteil sprechen.
11 Und durch alle Schulen peinigte ich sie oft und zwang sie zu lästern; und war überaus unsinnig auf sie, verfolgte sie auch bis in die fremden Städte.
12 Über dem, da ich auch gen Damaskus reiste mit Macht und Befehl von den Hohenpriestern,
13 sah ich mitten am Tage, o König, auf dem Wege ein Licht vom Himmel, heller denn der Sonne Glanz, das mich und die mit mir reisten, umleuchtete.
14 Da wir aber alle zur Erde niederfielen, hörte ich eine Stimme reden zu mir, die sprach auf hebräisch: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Es wird dir schwer sein, wider den Stachel zu lecken.
15 Ich aber sprach: HERR, wer bist du? Er sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst; aber stehe auf und tritt auf deine Füße.
16 Denn dazu bin ich dir erschienen, daß ich dich ordne zum Diener und Zeugen des, das du gesehen hast und das ich dir noch will erscheinen lassen;
17 und ich will dich erretten von dem Volk und von den Heiden, unter welche ich dich jetzt sende,
18 aufzutun ihre Augen, daß sie sich bekehren von der Finsternis zu dem Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott, zu empfangen Vergebung der Sünden und das Erbe samt denen, die geheiligt werden durch den Glauben an mich.
19 Daher, König Agrippa, war ich der himmlischen Erscheinung nicht ungläubig,
20 sondern verkündigte zuerst denen zu Damaskus und Jerusalem und in alle Gegend des jüdischen Landes und auch der Heiden, daß sie Buße täten und sich bekehrten zu Gott und täten rechtschaffene Werke der Buße.
21 Um deswillen haben mich die Juden im Tempel gegriffen und versuchten, mich zu töten.
22 Aber durch Hilfe Gottes ist es mir gelungen und stehe ich bis auf diesen Tag und zeuge beiden, dem Kleinen und Großen, und sage nichts außer dem, was die Propheten gesagt haben, daß es geschehen sollte, und Mose:
23 daß Christus sollte leiden und der erste sein aus der Auferstehung von den Toten und verkündigen ein Licht dem Volk und den Heiden.
24 Da er aber solches zur Verantwortung gab, sprach Festus mit lauter Stimme: Paulus, du rasest! Die große Kunst macht dich rasend.
25 Er aber sprach: Mein teurer Festus, ich rase nicht, sondern rede wahre und vernünftige Worte.
26 Denn der König weiß solches wohl, zu welchem ich freudig rede. Denn ich achte, ihm sei der keines verborgen; denn solches ist nicht im Winkel geschehen.
27 Glaubst du, König Agrippa, den Propheten? Ich weiß, daß du glaubst.
28 Agrippa aber sprach zu Paulus: Es fehlt nicht viel, du überredest mich, daß ich ein Christ würde.
29 Paulus aber sprach: Ich wünschte vor Gott, es fehle nun an viel oder an wenig, daß nicht allein du, sondern alle, die mich heute hören, solche würden, wie ich bin, ausgenommen diese Bande.
30 Und da er das gesagt, stand der König auf und der Landpfleger und Bernice und die die mit ihnen saßen,
31 und wichen beiseits, redeten miteinander und sprachen: Dieser Mensch hat nichts getan, das des Todes oder der Bande wert sei.
32 Agrippa aber sprach zu Festus: Dieser Mensch hätte können losgegeben werden, wenn er sich nicht auf den Kaiser berufen hätte.
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Как видно, свидетельствуя перед судом, Павел говорит о том, о чём говорил во всё время своего служения: о Христе и о Царстве.Но, пользуясь тем, что, по крайней мере, один из судей был достаточно хорошо знаком с...  Читать далее

Как видно, свидетельствуя перед судом, Павел говорит о том, о чём говорил во всё время своего служения: о Христе и о Царстве.Но, пользуясь тем, что, по крайней мере, один из судей был достаточно хорошо знаком с иудейской традицией, он связывает свидетельство о Христе и о Воскресении с уже существовавшими в иудаизме тех времён представлениями о всеобщем воскресении.

Когда именно сформировались представления о всеобщем воскресении в конце времён, точно сказать трудно, но в эпоху Второго Храма они были уже широко распространёнными и фактически общепринятыми, хотя, например, храмовая верхушка и близкие к ней по взглядам люди (их в новозаветных книгах называют саддукеями) к этой вере относилась сдержанно-скептически. Павел же именно с верой во всеобщее воскресение связывает воскресение Христа. Для него воскресение Мессии стало началом того процесса всеобщего воскресения, которого все так ждали. Это было не просто некое изолированное сверхъестественное событие, а начало новой жизни и новой истории.

Именно о новой истории, начавшейся воскресением Христа из мёртвых, и говорит Павел слушающим его судьям, ссылаясь при этом и на Тору, и на пророческие книги. Для него христианство — прямое продолжение яхвизма, не иудаизма собственно, а именно яхвизма во всей его полноте, превосходящей иудаизм и включающей его в себя. Таким он и представляет христианство слушающим его судьям.

И, что довольно интересно, такому, например, человеку, как Агриппа, который с иудаизмом и с яхвизмом был знаком, но в борьбе иудейских религиозных партий не участвовал, слова апостола показались достаточно убедительными. И хотя о желании стать христианином он вряд ли говорил совсем уж всерьёз, можно думать, что, во всяком случае, он отнюдь не счёл Павла легкомысленным болтуном и возмутителем спокойствия. Собственно, таковым его не счёл никто из судей, но и освободить человека, потребовавшего рассмотрения своего дела у императора, было невозможно. Павлу предстоял путь в Рим.

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На Деян 26:1-32
Agrippa aber sprach zu Paulus: es ist dir erlaubt, für dich zu reden. Da reckte Paulus die Hand aus und verantwortete sich:
Es ist mir sehr lieb, König Agrippa, daß ich mich heute vor dir verantworten soll über alles, dessen ich von den Juden beschuldigt werde;
allermeist weil du weißt alle Sitten und Fragen der Juden. Darum bitte ich dich, du wollest mich geduldig hören.
Zwar mein Leben von Jugend auf, wie das von Anfang unter diesem Volk zu Jerusalem zugebracht ist, wissen alle Juden,
die mich von Anbeginn gekannt haben, wenn sie es wollten bezeugen. Denn ich bin ein Pharisäer gewesen, welches ist die strengste Sekte unseres Gottesdienstes.
Und nun stehe ich und werde angeklagt über die Hoffnung auf die Verheißung, so geschehen ist von Gott zu unsern Vätern,
zu welcher hoffen die zwölf Geschlechter der Unsern zu kommen mit Gottesdienst emsig Tag und Nacht. Dieser Hoffnung halben werde ich, König Agrippa, von den Juden beschuldigt.
Warum wird das für unglaublich bei euch geachtet, das Gott Tote auferweckt?
Zwar meinte ich auch bei mir selbst, ich müßte viel zuwider tun dem Namen Jesu von Nazareth,
10 wie ich denn auch zu Jerusalem getan habe, da ich viele Heilige in das Gefängnis verschloß, darüber ich Macht von den Hohenpriestern empfing; und wenn sie erwürgt wurden, half ich das Urteil sprechen.
11 Und durch alle Schulen peinigte ich sie oft und zwang sie zu lästern; und war überaus unsinnig auf sie, verfolgte sie auch bis in die fremden Städte.
12 Über dem, da ich auch gen Damaskus reiste mit Macht und Befehl von den Hohenpriestern,
13 sah ich mitten am Tage, o König, auf dem Wege ein Licht vom Himmel, heller denn der Sonne Glanz, das mich und die mit mir reisten, umleuchtete.
14 Da wir aber alle zur Erde niederfielen, hörte ich eine Stimme reden zu mir, die sprach auf hebräisch: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Es wird dir schwer sein, wider den Stachel zu lecken.
15 Ich aber sprach: HERR, wer bist du? Er sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst; aber stehe auf und tritt auf deine Füße.
16 Denn dazu bin ich dir erschienen, daß ich dich ordne zum Diener und Zeugen des, das du gesehen hast und das ich dir noch will erscheinen lassen;
17 und ich will dich erretten von dem Volk und von den Heiden, unter welche ich dich jetzt sende,
18 aufzutun ihre Augen, daß sie sich bekehren von der Finsternis zu dem Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott, zu empfangen Vergebung der Sünden und das Erbe samt denen, die geheiligt werden durch den Glauben an mich.
19 Daher, König Agrippa, war ich der himmlischen Erscheinung nicht ungläubig,
20 sondern verkündigte zuerst denen zu Damaskus und Jerusalem und in alle Gegend des jüdischen Landes und auch der Heiden, daß sie Buße täten und sich bekehrten zu Gott und täten rechtschaffene Werke der Buße.
21 Um deswillen haben mich die Juden im Tempel gegriffen und versuchten, mich zu töten.
22 Aber durch Hilfe Gottes ist es mir gelungen und stehe ich bis auf diesen Tag und zeuge beiden, dem Kleinen und Großen, und sage nichts außer dem, was die Propheten gesagt haben, daß es geschehen sollte, und Mose:
23 daß Christus sollte leiden und der erste sein aus der Auferstehung von den Toten und verkündigen ein Licht dem Volk und den Heiden.
24 Da er aber solches zur Verantwortung gab, sprach Festus mit lauter Stimme: Paulus, du rasest! Die große Kunst macht dich rasend.
25 Er aber sprach: Mein teurer Festus, ich rase nicht, sondern rede wahre und vernünftige Worte.
26 Denn der König weiß solches wohl, zu welchem ich freudig rede. Denn ich achte, ihm sei der keines verborgen; denn solches ist nicht im Winkel geschehen.
27 Glaubst du, König Agrippa, den Propheten? Ich weiß, daß du glaubst.
28 Agrippa aber sprach zu Paulus: Es fehlt nicht viel, du überredest mich, daß ich ein Christ würde.
29 Paulus aber sprach: Ich wünschte vor Gott, es fehle nun an viel oder an wenig, daß nicht allein du, sondern alle, die mich heute hören, solche würden, wie ich bin, ausgenommen diese Bande.
30 Und da er das gesagt, stand der König auf und der Landpfleger und Bernice und die die mit ihnen saßen,
31 und wichen beiseits, redeten miteinander und sprachen: Dieser Mensch hat nichts getan, das des Todes oder der Bande wert sei.
32 Agrippa aber sprach zu Festus: Dieser Mensch hätte können losgegeben werden, wenn er sich nicht auf den Kaiser berufen hätte.
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Сегодняшнее чтение позволяет нам отчётливее увидеть всю антиномичность проповеди Павла, так же, как и его служения...  Читать далее

Сегодняшнее чтение позволяет нам отчётливее увидеть всю антиномичность проповеди Павла, так же, как и его служения в целом. Не случайно, начиная речь в свою защиту, апостол особо обращается к царю Агриппе, о котором он знает, что тому известны иудейские обычаи и он в курсе всех синагогальных дискуссий и противоречий (ст. 2 – 3). В самом деле, апология Павла основана исключительно на ветхозаветной традиции (ст. 4 – 20). Для него, как видно, евангельские события становятся исполнением обещаний, данных Богом Своему народу через пророков, живших за несколько столетий до пришествия Христова (ст. 6 – 8). И в этом он остаётся вполне сыном своего народа и носителем своей традиции. Но, с другой стороны, ни первое, ни второе не мешает ему исполнить волю Божию даже тогда, когда она, по крайней мере внешне, противоречит и религиозной традиции, и национальным ценностям, как их тогда понимали. Бог посылает Павла к язычникам, и он отправляется туда, куда был послан — миссия среди язычников становится смыслом его жизни и его служения (ст. 12 – 20). Здесь-то и заключена антиномия: Павел остаётся верным традиции, внешне её отвергая, и расширяет границы народа Божия, внешне их размывая. В самом деле, открывая Царство каждому, независимо от принадлежности его к еврейскому народу, апостол, на первый взгляд, изменяет и иудаизму, и еврейству. На самом же деле он качественно меняет и традицию, и собственный народ, делая их частью Царства. Ведь в Царстве не может быть ни религии, ни нации в их прежнем качестве, и Павел на собственном примере показал, чем становится и то, и другое, приобщившись Царства. На язычника Феста его слова, впрочем, не производят никакого впечатления, он воспринимает их, как бред заумствовавшегося философа (ст. 24), но на Агриппу, знакомого с еврейской традицией, его слова, очевидно, оказали своё действие (ст. 26 – 29). Как бы то ни было, его судьи, как видно, не находят ничего такого, за что апостол заслуживал бы смерти или тюремного заключения (ст. 30 – 32). И неудивительно: ведь язычниками, вовсе не знакомыми с еврейской традицией, всё, сказанное апостолом, воспринималось как внутреннее дело самих евреев, их никак не касавшееся, а Агриппа, как видно, не был настолько религиозен, чтобы заключить в тюрьму или, тем более, казнить человека из-за религиозных разногласий. И Павел отправляется в Рим.

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На Деян 26:1-32
Agrippa aber sprach zu Paulus: es ist dir erlaubt, für dich zu reden. Da reckte Paulus die Hand aus und verantwortete sich:
Es ist mir sehr lieb, König Agrippa, daß ich mich heute vor dir verantworten soll über alles, dessen ich von den Juden beschuldigt werde;
allermeist weil du weißt alle Sitten und Fragen der Juden. Darum bitte ich dich, du wollest mich geduldig hören.
Zwar mein Leben von Jugend auf, wie das von Anfang unter diesem Volk zu Jerusalem zugebracht ist, wissen alle Juden,
die mich von Anbeginn gekannt haben, wenn sie es wollten bezeugen. Denn ich bin ein Pharisäer gewesen, welches ist die strengste Sekte unseres Gottesdienstes.
Und nun stehe ich und werde angeklagt über die Hoffnung auf die Verheißung, so geschehen ist von Gott zu unsern Vätern,
zu welcher hoffen die zwölf Geschlechter der Unsern zu kommen mit Gottesdienst emsig Tag und Nacht. Dieser Hoffnung halben werde ich, König Agrippa, von den Juden beschuldigt.
Warum wird das für unglaublich bei euch geachtet, das Gott Tote auferweckt?
Zwar meinte ich auch bei mir selbst, ich müßte viel zuwider tun dem Namen Jesu von Nazareth,
10 wie ich denn auch zu Jerusalem getan habe, da ich viele Heilige in das Gefängnis verschloß, darüber ich Macht von den Hohenpriestern empfing; und wenn sie erwürgt wurden, half ich das Urteil sprechen.
11 Und durch alle Schulen peinigte ich sie oft und zwang sie zu lästern; und war überaus unsinnig auf sie, verfolgte sie auch bis in die fremden Städte.
12 Über dem, da ich auch gen Damaskus reiste mit Macht und Befehl von den Hohenpriestern,
13 sah ich mitten am Tage, o König, auf dem Wege ein Licht vom Himmel, heller denn der Sonne Glanz, das mich und die mit mir reisten, umleuchtete.
14 Da wir aber alle zur Erde niederfielen, hörte ich eine Stimme reden zu mir, die sprach auf hebräisch: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Es wird dir schwer sein, wider den Stachel zu lecken.
15 Ich aber sprach: HERR, wer bist du? Er sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst; aber stehe auf und tritt auf deine Füße.
16 Denn dazu bin ich dir erschienen, daß ich dich ordne zum Diener und Zeugen des, das du gesehen hast und das ich dir noch will erscheinen lassen;
17 und ich will dich erretten von dem Volk und von den Heiden, unter welche ich dich jetzt sende,
18 aufzutun ihre Augen, daß sie sich bekehren von der Finsternis zu dem Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott, zu empfangen Vergebung der Sünden und das Erbe samt denen, die geheiligt werden durch den Glauben an mich.
19 Daher, König Agrippa, war ich der himmlischen Erscheinung nicht ungläubig,
20 sondern verkündigte zuerst denen zu Damaskus und Jerusalem und in alle Gegend des jüdischen Landes und auch der Heiden, daß sie Buße täten und sich bekehrten zu Gott und täten rechtschaffene Werke der Buße.
21 Um deswillen haben mich die Juden im Tempel gegriffen und versuchten, mich zu töten.
22 Aber durch Hilfe Gottes ist es mir gelungen und stehe ich bis auf diesen Tag und zeuge beiden, dem Kleinen und Großen, und sage nichts außer dem, was die Propheten gesagt haben, daß es geschehen sollte, und Mose:
23 daß Christus sollte leiden und der erste sein aus der Auferstehung von den Toten und verkündigen ein Licht dem Volk und den Heiden.
24 Da er aber solches zur Verantwortung gab, sprach Festus mit lauter Stimme: Paulus, du rasest! Die große Kunst macht dich rasend.
25 Er aber sprach: Mein teurer Festus, ich rase nicht, sondern rede wahre und vernünftige Worte.
26 Denn der König weiß solches wohl, zu welchem ich freudig rede. Denn ich achte, ihm sei der keines verborgen; denn solches ist nicht im Winkel geschehen.
27 Glaubst du, König Agrippa, den Propheten? Ich weiß, daß du glaubst.
28 Agrippa aber sprach zu Paulus: Es fehlt nicht viel, du überredest mich, daß ich ein Christ würde.
29 Paulus aber sprach: Ich wünschte vor Gott, es fehle nun an viel oder an wenig, daß nicht allein du, sondern alle, die mich heute hören, solche würden, wie ich bin, ausgenommen diese Bande.
30 Und da er das gesagt, stand der König auf und der Landpfleger und Bernice und die die mit ihnen saßen,
31 und wichen beiseits, redeten miteinander und sprachen: Dieser Mensch hat nichts getan, das des Todes oder der Bande wert sei.
32 Agrippa aber sprach zu Festus: Dieser Mensch hätte können losgegeben werden, wenn er sich nicht auf den Kaiser berufen hätte.
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Речь Павла перед Агриппой одновременно можно назвать и его исповедью. Павел излагает историю своего обращения, которую...  Читать далее

Речь Павла перед Агриппой одновременно можно назвать и его исповедью. Павел излагает историю своего обращения, которую он уже неоднократно излагал перед разной аудиторией, но здесь она звучит по особому. Можно почувствовать твёрдость Павла, закалённого преследованиями и неоднократно испытанной им смертельной опасностью, до сих пор не миновавшей.

Сбылись слова Христа: «…вас будут предавать в судилища и бить в синагогах, и перед правителями и царями поставят вас за Меня, для свидетельства перед ними» (Мк. 13:9). Эти слова ещё не раз сбудутся на протяжении тысячелетий, но теперь они сбылись на том человеке, который и сам был гонителем.

Реакция Феста на речь Павла вряд ли удивила апостола, писавшего братьям: «…мы проповедуем Христа распятого... для Еллинов безумие» (1 Кор. 1:23). Агриппа же держится более корректно, сохраняя царское достоинство. Он не принимает слов Павла, но и не злоупотребляет своим положением, чтобы расправиться или морально растоптать его. Трудно представить, что происходило в сердце Агриппы после проповеди апостола. Но, во всяком случае, мы видим, что Агриппа не намерен нарушать закон и хочет справедливости. А что, если в этом проявился отклик его сердца на проповедь Павла?

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На Деян 26:8
Warum wird das für unglaublich bei euch geachtet, das Gott Tote auferweckt?
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Апостол Павел задает этот вопрос царю Агриппе, такому же полу-верующему, как большинство людей, ныне живущих на земле. Такие люди считают, что Бог, видимо, есть, но их представления о том, каков Он, какими могут быть отношения с Ним и что это означает для жизни человека, подчас очень далеки от подлинного благочестия...  Читать далее

Апостол Павел задает этот вопрос царю Агриппе, такому же полу-верующему, как большинство людей, ныне живущих на земле. Такие люди считают, что Бог, видимо, есть, но их представления о том, каков Он, какими могут быть отношения с Ним и что это означает для жизни человека, подчас очень далеки от подлинного благочестия.

Как точно формулирует Павел свой риторический, не требующий немедленного ответа, но заставляющий задуматься, вопрос к одному из таких людей. Он не ставит под сомнение, но и не доказывает существование Бога. Более того, он не спрашивает мнения царя Агриппы о Божием всемогуществе — иначе бы он задал вопрос: «Неужели вы невозможным считаете...» Нет, Богу, несомненно, все возможно. Но можно смело почитать невероятным, чтобы Бог делал что-то, что противоречит Его замыслу, Его воле. Если смерть сотворена Богом, если таков Его замысел об участи человека, то воскрешение мертвых совершенно невероятно. Но Писание утверждает, что смерть  — это следствие грехопадения (Быт. 3), а через пророков (неслучаен вопрос Павла к Агриппе в ст. 27) Бог открывает, что не желает человеческой смерти: «Живу Я, говорит Господь Бог: не хочу смерти грешника, но чтобы грешник обратился от пути своего и жив был» (Иез. 33:11). А для Бога ведь вполне нормально исправлять то, что мы исковеркали, поэтому воскрешение мертвых никак нельзя считать невероятным.

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